Die Baby-Lotterie in Paris

Wer im Jahr 1911 in Frankreich ein Kind bekommen wollte, hatte zwei Optionen:
die altbekannte, herkömmliche Variante, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts äußerst diskret im Schlafzimmer des selbstverständlich verheirateten Paares zelebriert werden musste. Oder aber genau gegenteilig, in aller Öffentlichkeit, bei einer Baby-Lotterie, die in Paris abgehalten wurde.

Man muss den Veranstaltern zugute halten, dass mit der doch recht bizarren Idee, Babys als Preise bei einer Lotterie feilzubieten, ein durchaus positiver Gedanke verfolgt wurde: das Krankenhaus bzw. Kinderheim versuchte damit, vernünftige Eltern für Waisenkinder ausfindig zu machen und gleichzeitig Geldspenden für wohltätige Zwecke zu lukrieren.

Bildquelle: Popular Mechanics, Januar 1912

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